Koch- und Grilltipps

Pochiertes Rinderfilet, Papardelle oder eine Nachspeise vom Grill – hier ist sicher für jeden etwas dabei! Viel Spaß beim Ausprobieren der Rezepte.

Wenn Sie die 10 goldenen Pflegehinweise und Grillregeln von RÖSLE beachten, kann sicher nichts mehr schiefgehen!

Lammkoteletts mit karamellisiertem Ofengemüse

Gedämpftes und pochiertes Filet vom Rind mit Wurzel- Thymiangemüse

Zutaten:

  • 600 g Rinderfilet
  • 1 L Tafelspitz- oder Gemüsebrühe
  • 500 g Wurzelgemüse (Karotten, Lauch, Sellerie)
  • 2 Zweige Zitronen- Thymian
  • 2 EL Schnittlauch fein geschnitten
  • 2 EL Meerrettich aus dem Glas

Zubereitung:

  1. Das Rinderfilet in 4 Medaillons und das Gemüse in daumengroße Stücke schneiden und mit der Brühe in den Aromadampfgarer geben.
  2. Auf die Oberseite des Dampfeinsatzes den Zitronen-Thymian legen und die Medaillons darauf betten.
  3. Nun die Brühe erhitzen und für ca. 10 min dämpfen.
  4. Anschließend den Meerrettich in die Brühe einrühren.
  5. Die Brühe mit Gemüse auf dem Teller anrichten, die Medaillons auflegen und mit Schnittlauch garnieren.

Tipp:

Filet ist natürlich das feinste Stück vom Rind; es geht aber auch die Lende, wenn sie gut abgehangen ist. Wer keinen Zitronen-Thymian bekommt, kann auch normalen Thymian verwenden. Es fehlt dann aber das feine Zitronen-Aroma. Als Alternative zur Brühe kann auch Rotwein verwendet werden.

Tagliatelle mit Pilzen

Steinpilzpapardelle mit Kräutern

Zutaten:

    • 250 g frische Pasta
    • 300 g frische Steinpilze
    • 2 EL Olivenöl
    • 3 EL gemischte Kräuter
    • 6 cl. Weißwein
    • ¼ ltr. Brühe
    • 1 Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 10 Cherry-Tomaten
    • Orangenabrieb von 1 Frucht
    • 50 g Parmesan

Zubereitung:

  1. Zuerst die Sauce zubereiten, damit die frisch gekochte Pasta gleich in die Sauce gegeben werden kann.
  2. Dazu die Zwiebel, Knoblauch und die gewaschenen und geschnittenen Pilze in Öl anbraten und nach ca. 5 Min. mit Weißwein ablöschen.
  3. Danach mit der Brühe angießen, sodass eine leichte Sauce entsteht. Nun die halbierten Cherry-Tomaten dazu geben und köcheln lassen.
  4. Die Pasta in die Sauce geben und mit den geschnittenen Kräutern, dem Orangenabrieb und dem Parmesan abschmecken.
Zwiebelkonfitüre

Quarkküchlein aus dem Grill

Zutaten:

    • 3 Eier
    • 100 g Zucker
    • 200 ml Milch
    • 300 g Apfelmus
    • 2 EL Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 120 g Mehl
    • 150 g Quark Magerstufe
    • 2 EL Mandelblättchen
    • 1 TL Zimt

Vorbereitung:

  1. Den Grill für indirekte Hitze von ca. 180 °C (Brenner 1 & 4 auf MAX) vorbereiten.

Zubereitung:

  1. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen
  2. Zucker, Milch, Eigelb und den Quark verrühren, dann das Mehl darüber sieben und unterrühren.
  3. Nun vorsichtig den Eischnee unterheben.
  4. Die 2 Barbecue-Muffinformen ausbuttern und den Teig darin verteilen (max. 80% füllen).
  5. Apfelmus in die Mitte mit einem Teelöffel geben und spiralförmig durch den Teig ziehen.
  6. Zum Schluss noch die Mandelblättchen darüberstreuen und ab in den warmen Grill.
  7. Bei indirekter Hitze 180 °C ca. 20 – 25 Minuten backen bis sie braun werden.
  8. Die Küchlein aus dem Grill nehmen, mit etwas Zucker-Zimtmischung bestreuen und warm genießen.

Zehn goldene Pflegehinweise

  1. Vor dem ersten Gebrauch sorgfältig mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen.
  2. Höchste Heizstufe nur zum Anheizen verwenden, rechtzeitig zurückschalten und Speisen auf mittlerer Stufe garkochen.
  3. Bestimmte Lebensmittel, wie z.B. Gemüse können im geschlossenen Topf mit wenig Flüssigkeit besonders schonend gegart werden. Beim wasserarmen Garen darf nur eine niedrige Heizstufe verwendet werden und es muss stets ein dicht schließender Deckel auf dem Topf sein, damit kein Dampf entweicht und somit der Garvorgang nicht unterbrochen wird.
  4. Der Glasdeckel ist im Backofen bis max. 180°C verwendbar.
  5. Niemals leeres Kochgeschirr, vor allem solches mit Antihaftversiegelung erhitzen oder auf heißen eingeschalteten Herdplatten stehen lassen. Insbesondere darauf achten, dass die Flüssigkeiten aus den Spiesen nie vollständig verdampfen. So werden ein Anbrennen der Lebensmittel und eine Beschädigung des Kochgeschirrs oder der Heizquelle verhindert.
  6. Um Lochfraß zu verhindern, Salz zum Auflösen nur unter gleichzeitigem Rühren ins kochende Wasser geben und stark salzhaltige Nahrungsmittel nicht im Kochgeschirr aufbewahren.
  7. Trocknen Sie Ihr Gargut gründlich ab, bevor Sie es in heißem Fett anbraten. So vermeiden Sie Fettspritzer. Achten Sie darauf das Fett nicht zu überhitzen und verwenden Sie nur Fette welche zum Braten oder Frittieren geeignet sind.
  8. Wann nehme ich welches Fett:
    • Keine Hitze (nicht zum Braten geeignet) Öl: Kürbiskernöl, Leinöl, Walnussöl, Native Olivenöle für Salate, Dressings
    • Mittlere Temperaturen (ca. 160 – 180°C) Distelöl, Butter, Butterschmalz, Ghee für Gemüse, Fleisch, Fisch
    • Hohe Temperaturen (ca. 195 – 230 °C) Sojaöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Erdnussöl, Palmfett, Kokosfett zum Frittieren, für Wok-Küche, Bratkartoffeln, Schnitzel, Steak, Kotelett
  9. Zum Frittieren nur Fette verwenden, die ausdrücklich dazu geeignet sind. Ausreichend Hitze hat das Fett dann erreicht, wenn an einem eingetauchten Holzlöffelstiel Bläschen entstehen oder mit Hilfe eines Bratenthermometers kann die Temperatur einfach abgelesen werden. Das zu frittierende Nahrungsmittel niemals mit der Hand in den Topf legen, sondern eine Zange oder einen Schaumlöffel mit langem Griff verwenden. Es ist darauf zu achten, dass niemals Wasser in das heiße Fett gelangt.
  10. Bei Temperaturen über 215°C empfehlen wir Ihnen ein Produkt mit einer unbeschichteten Oberfläche, Keramikversiegelung oder Emaille-Versiegelung, diese Versiegelungen sind hitzebeständig bis 400 °C.

LOVE COOK LIVE

Zehn goldene Grillregeln

  1. Grillfleisch
    Grillfleisch nie direkt vom Kühlschrank auf den Grill legen. Immer 30 Minuten vorher herausnehmen und mit Folie abdecken.
  2. Heiße und kühle Grillzonen
    Überlegen Sie nach der Auswahl der Speisen, wie die Kohlen im Grill hergerichtet werden müssen. Für Kurzgebratenes (bis zu 20 Minuten) den Grill auf direkte Hitze einrichten. Braten, Hähnchen und ähnliches werden indirekt gegrillt. Nicht den ganzen Grillrost mit heißen Kohlen belegen. Richten Sie heiße und kühlere Grillzonen ein, damit das Grillgut bei zu starker Hitze verlegt werden kann.
  3. Grillkohle
    Immer qualitativ gute Grillkohle verwenden. Das DIN plus Logo ist ein guter Anhaltspunkt dafür. Zum Anfeuern der Kohlen immer einen Anzündkamin verwenden. Diesen einfach mit Kohle befüllen und mit entsprechenden Anzündhilfen von unten entzünden. Nun auf den Kohlerost im Grill stellen. Nach ca. 30 Minuten bildet sich oben auf den Kohlen eine weiße Ascheschicht. Nun sind die Kohlen einsatzbereit und können in den Grill gefüllt werden.
  4. Anzündhilfen
    Bei Anzündhilfen immer darauf achten, dass diese auch ausdrücklich für Grillkohle geeignet sind.
  5. Planung
    Frühzeitige Planung ist wichtig. Für das Grillen braucht man Zeit, für die Vorbereitung auch. Denken Sie an Marinierzeiten und den Vorlauf bis der Kohlegrill heiß und einsatzbereit ist.
  6. Werkzeug
    Mehr Grillspaß haben Sie mit professionellem Grillwerkzeug. Es ist wichtig, dass das Werkzeug eine Länge von mindestens 40 cm hat und aus Edelstahl 18/10 besteht. Alles andere beginnt im Freien oder in der Spülmaschine an zu rosten.
  7. Einölen
    Immer das Grillgut kurz vor dem Braten noch kurz einölen, dann klebt es nicht am Rost. Der Grillrost muss dann nicht mehr eingeölt werden.
  8. Kein Anstechen
    Stechen Sie Ihr Fleisch nie mit einer Gabel oder einem Messer an. Dadurch tritt der Fleischsaft aus und Ihr Grillgut wird trocken und zäh.
  9. Indirektes Grillen
    Beim indirekten Grillen muss der Deckel geschlossen bleiben. Ständiges Öffnen lässt die Hitze entweichen und der Garprozess wird unterbrochen. Haben Sie Geduld. Als Hilfsmittel können Sie ein Bratenthermometer verwenden, so können Sie sich über den Garzustand Ihres Grillguts informieren.
  10. Abdeckung
    Decken Sie Ihren Grill nach dem Grillen immer mit einer wasserdichten und atmungsaktiven Abdeckhaube ab. Wenn Regenwasser sich mit den Kohleresten vermischt, bildet sich eine scharfe Säure die den Grill schädigen kann.

GRILL AND CHILL

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